Aktionstage vom 1. bis 15. Juli 2016

In der Zeit vom 1.- 15. Juli 2016 warben die Initiativen „Bäume für die Menschenrechte“ in den Stadtteilen mit vielfältigen Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechte. Mit den Bäumen in den Stadtteilen und den Veranstaltungen während der Aktionstage haben die Stadt und die Initiativen, die die Bäume finanziert und gepflanzt haben, die Menschenrechte ins Blickfeld gerückt.

Eine Idee pflanzt sich fort

Gingkobaum

Bäume für die Menschenrechte ist eine gemeinsame Aktion des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF) und des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) der Stadt Nürnberg. Es wurden über die ganze Stadt verteilt über 70 Bäume gepflanzt, die einem der 30 Menschenrechtsartikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 gewidmet sind.

Neben dem Baum stehen Granitfindlinge, auf denen das von den Pflanzern ausgewählte Menschenrecht in Deutsch und einer weiteren Sprache zu lesen ist. Der Menschenrechtsbaum ist der Ginkgo biloba, dessen Vorfahren schon zu Zeiten der Saurier auf der Erde wuchsen. Der Baum kann über 1000 Jahre alt werden.

Die Idee geht vom Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne aus. Innerhalb dessen Gelände auf der Wöhrder Wiese steht eine Eiche, die Teil der Großskulptur 7000 Eichen von Joseph Beuys ist, die vor 26 Jahren in Kassel bei der documenta startete. In Fortführung dieser Aktion haben nun die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch das Projekt Bäume für die Menschenrechte in der ganzen Stadt Wurzeln geschlagen.

Kontakt

Amt für Kultur und Freizeit (KUF)
Thomas Müller

Gewerbemuseumsplatz 1
90403 Nürnberg

Tel.: 0911/231-8523
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