Neuer Baum für die Menschenrechte in Langwasser

Ein neuer Baum für die Menschenrechte wurde an der Glatzer Straße 3 in Langwasser gepflanzt. Die Wohnungsbaugesellschaft Ideal mbH hat den Baum dem Artikel 22, Recht auf soziale Sicherheit, gewidmet.

Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch auf die für die Würde und freie Entfaltung der Persönlichkeit unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.

Dieser Text steht in Deutsch und in Russisch auf der Tafel am neuen Baum für die Menschenrechte.


Baum für das Recht auf Wasser gepflanzt

Für seinen mutigen Kampf für den freien Zugang zu Wasser in seiner Heimatregion Petorca nördlich von Santiago de Chile zeichnet die Stadt Nürnberg den chilenischen Agraringenieur Rodrigo Mundaca am Sonntag, 22. September 2019, mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis aus. Im Vorfeld des Festakts pflanzten die Stadt Nürnberg und das staatliche Wasserwirtschaftsamt zu Ehren des Preisträgers und seines Engagements einen Baum für die Menschenrechte in der südlichen Norikusbucht.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, sowie der Menschenrechtspreisträger Rodrigo Mundaca nahmen an der Enthüllung des Steins und der Tafel mit dem formulierten Recht auf Wasser teil.

Am 28. Juli 2010 erkannte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 64/292 das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als ein Menschenrecht an, das unverzichtbar für den vollen Genuss des Lebens und aller Menschenrechte ist.

Dieser Text steht in Deutsch und in Spanisch auf der Tafel am neuen Baum für die Menschenrechte.


Aktionstage Bäume für die Menschenrechte

Die Aktionstage Bäume für die Menschenrechte haben im Juli und August 2019 mit vielen Veranstaltungen an den Menschenrechtsbäumen im Stadtgebiet stattgefunden. 2019 stand bei den Aktionen das Thema Wasser im Mittelpunkt. Abgeleitet aus dem Recht auf Nahrung wurde am 28. Juni 2010 das Recht auf Wasser und auf Zugang zu Sanitäreinrichtungen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Dennoch haben weltweit fast 660 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. Für seinen Kampf für einen freien Zugang zu Wasser in Chile wird Rodrigo Mundaca in diesem Jahr mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 22. September 2019, um 11 Uhr im Nürnberger Opernhaus statt.


Geburtstagsaktion in der Straße der Menschenrechte am 23. Oktober 2018

Im Oktober 2018 jährte sich die feierliche Einweihung der Straße der Menschenrechte zum 25. Mal. Dani Karavans imposante Installation ist Ausgangspunkt und sichtbares Zeichen der Selbstverpflichtung Nürnbergs auf die universell gültigen Menschenrechte als Fundament des friedlichen Miteinanders in unserer Stadt. Zu einer großen Geburtstagsaktion waren aus diesem Anlass alle Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 23. Oktober 2018 in die Straße der Menschenrechte eingeladen.

Es gab einen Geburtstagskuchen und natürlich ein Geburtstagsständchen: „crowd singing“ zu Ehren der Straße der Menschenrechte in Anwesenheit ihres Schöpfers Dani Karavan. Zum Geburtstag der Straße der Menschenrechte verteilte das Amt für Kultur und Freizeit zudem 80 kleine Ginkgobäumchen - für Interessierte ein persönlicher Baum für die Menschenrechte. Damit konnten sie die Botschaft der Menschenrechte weitertragen. Die Sparkasse Nürnberg hat diese Aktion möglich gemacht.


In Nürnbergs Partnerstadt Skopje wurde ein Menschenrechtsbaum gepflanzt

Am 11. Mai 2018 wurde in Nürnbergs Partnerstadt Skopje ein Baum für die Menschenrechte gepflanzt. Er ist dem Artikel 10 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gewidmet: "Jeder hat das Recht auf ein faires Verfahren". Der Baum wurde von der Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Nürnberger Stadtrat, Frau Dr. Anja Prölß-Kammerer, und dem Oberbürgermeister der Stadt Skopje, Herrn Petre Schilegov, im Beisein von Herrn Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, gepflanzt.


Der 80. Menschenrechtsbaum wurde gepflanzt

Am 7. März 2018 wurde der 80. Baum für die Menschenrechte in Nürnberg von der Beruflichen Schule 14 gepflanzt. Er ist dem Artikel 26 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gewidmet. Zur Einweihung sprach Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ein Grußwort. In seinem Impulsreferat betonte der Pädagoge Jonas Lanig, dass das Recht auf Bildung ein ganz besonderes sei, denn Bildung bedeute auch immer Teilhabe.


Jubiläum 10 Jahre Bäume für die Menschenrechte

Zum zehnjährigen Jubiläum der Bäume für die Menschenrechte haben das Amt für Kultur und Freizeit  und die Kulturwerkstatt Auf AEG einen Ginkgobaum vor der Kulturwerkstatt Auf AEG gepflanzt. Der Baum wurde  von der Sparkasse Nürnberg gespendet und ist dem Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte "Verbot der Diskriminierung" gewidmet.
Der Artikel lautet: Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Zur Pflanzung sprachen Lienhard Barz und Helga Riedl, die die Idee der sozialen Skulptur Bäume für die Menschenrechte entwickelt haben. Jürgen Markwirth, Leiter des Amts für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, erläuterte bei der Jubiläumsveranstaltung die Idee der „Bäume für die Menschenrechte“ in Nürnberg. Die Festrede „Zur Bedeutung lokaler Menschenrechtsarbeit“ hielt Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Leiter des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Videos der Veranstaltung



Eine Idee pflanzt sich fort

Bäume für die Menschenrechte ist eine gemeinsame Aktion des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF) und des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) der Stadt Nürnberg. Es wurden über die ganze Stadt verteilt 80 Bäume gepflanzt, die einem der 30 Menschenrechtsartikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 gewidmet sind.

Neben dem Baum stehen Granitfindlinge, auf denen das von den Pflanzern ausgewählte Menschenrecht in Deutsch und einer weiteren Sprache zu lesen ist. Der Menschenrechtsbaum ist der Ginkgo biloba, dessen Vorfahren schon zu Zeiten der Saurier auf der Erde wuchsen. Der Baum kann über 1000 Jahre alt werden.

Die Idee geht vom Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne aus. Innerhalb dessen Gelände auf der Wöhrder Wiese steht eine Eiche, die Teil der Großskulptur 7000 Eichen von Joseph Beuys ist, die vor 26 Jahren in Kassel bei der documenta startete. In Fortführung dieser Aktion haben die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch das Projekt Bäume für die Menschenrechte in der ganzen Stadt Wurzeln geschlagen.

Trees for Human Rights

The Trees for Human Rights that can be found all over the city are a kind of social sculpture. The Trees for Human Rights carry the idea of the human rights into the different districts of the city where they are fostered by an array of initiatives, associations and persons. Starting in 2007 Ginko 80 trees have been planted all over the urban area of Nuremberg and each of the Ginko trees is dedicated to one of the 30 paragraphs of the Declaration of Human Rights. At the side of every Ginko tree a granite boulder is placed with the human right „written in stone“. The persons fostering the Ginko trees thus also foster the human rights.

The Ginko tree is one of the oldest plants in the world and is known for robustness and durability. In Hiroshima, Japan, a Ginko budded in the year after the atomic bomb(ing). World wide the Ginko tree is a symbol of hope, friendship and invincibility. So it is fitted perfectly to symbolize the effort and hardiness it will take to win recognition of human rights for all humans.

Kontakt

Amt für Kultur und Freizeit (KUF)
Thomas Müller

Gewerbemuseumsplatz 1
90403 Nürnberg

Tel.: 0911/231-8523
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